Stettiner Wald und die Reste einer militärischen Anlage

Ein Konzertbesuch führte uns nach Stettin. Dafür allein war die Reise natürlich zu weit, weshalb wir beschlossen ein paar Tage dort zu verweilen und die Gegend zu erkunden. Wir wohnten im Randbezirk von Stettin (MAJOWE) von dem es nicht weit zum Wald war. Für mich sind meisten Städte sind nun einfach nur Städte - und die sind wie Städte nun mal sind: Trotz der lokalen Unterschiede sind sie unterm Strich irgendwie gleich. Eine Menge Leute rennen oder fahren gestresst kreuz und quer um irgendwas zu erledigen. Deshalb zog es uns direkt in den Wald.

Nach einigen Kilometern kamen wir an einen schönen See um den ein Weg herum führte. Am Ufer genehmigten wir uns die mitgebrachte Brotzeit und ein kühles Pils.

 

 

Vom See führte ein Weg zu etwas, was einmal eine militärische Anlage gewesen sein könnte. Da das Gebiet nicht abgesperrt war sprach nichts dagegen es genauer zu erkunden. Immer wieder waren uns unterwegs im Wald Mauerreste aufgefallen die das Fundament eines Zaunes gewesen sein könnten. Ich habe mich gefragt, was damit umzäunt gewesen sein war. Wahrscheinlich handelte es sich um militärisches Sperrgebiet zu dem auch diese Gebäude gehörten. Weiter oben, fast am höchsten Punkt, fanden wir vier Beton Fundamente auf denen mal ein Funkturm gestanden haben könnte.

 

 

Etwas weiter, an einem Grillplatz vorbei, gab es einen Aussichtspunkt von dem aus man auf Stettin blicken konnte. Da das Wetter mitspielte hatten wir eine super Aussicht.

 

 

Das kleine beinahe LostPlace wertete den Ausflug noch etwas auf. Aber auch ohne hätte sich der Weg gelohnt, denn der Wald ist dort sehr schön. Sicherlich gibt es noch mehr zu entdecken.